Das Naheland –

spannungsreiche Vielfalt in einzigartiger Natur

„Eigenständig in seiner Art, widersprüchlich im Charakter und doch harmonisch in seinem Ganzen“, so umschreiben Kenner das Naheland. Gar nicht so falsch. Macht doch der Reiz des Gegensätzlichen die Region zwischen Rhein, Hunsrück, Nordpfälzer Bergland und saarländischem Bostalsee so anziehend für Familien, Genießer und Individualisten.

Nicht von ungefähr wird das Naheland auch als Vielfaltland bezeichnet. Neben einer einzigartigen Natur bietet es eine spannungsreiche Kulturlandschaft. Gleichermaßen finden sportlich aktive, gesundheitsbewusste, genussorientierte oder kulturinteressierte Besucher unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.

Um das alles zu entdecken, schnürt man am besten entweder die Wanderschuhe oder man schwingt sich auf den Fahrradsattel. Gleich zwei Premiumwanderwege erschließen die Region zwischen Saar und Rhein. Im Westen verläuft der beliebte Saar-Hunsrück-Steig von der Saarschleife bei Mettlach bis in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein an der Nahe. Im östlichen Teil bietet der Soonwaldsteig von Kirn an der Nahe bis nach Bingen an den Rhein wandern pur.

Der „Mittelalterpfad“ bei Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße ist der erste von rund achtzehn Premium-Rundwanderwegen, die insgesamt in 2010 im Naheland entstehen. Im Bereich des Saar-Hunsrück-Steiges entstehen neun weitere „Traumschleifen“ und im Bereich des Soonwaldsteiges ergänzen acht „Vitaltouren“ das Rundwanderangebot in der Region.

Auf dem rund 8,5 Kilometer langen „Mittelalterpfad“, der im Historischen Ortskern von Herrstein beginnt und endet, bestehen mehr als 72 Prozent der Wegstrecken aus natürlichem Untergrund und davon sind mehr als die Hälfte schmale Pfade. Beste Voraussetzungen, um die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Übrigens führt der Mittelalterpfad auch an Niederhosenbach vorbei, dem vermutlichen Geburtsort der Hildegard von Bingen. An der ev. Kirche erinnert heute eine Gedenktafel an die wohl berühmteste Einwohnerin des Ortes.

Die Deutsche Edelsteinstraße bietet zweifelsfrei den facettenreichsten Abschnitt des Nahelandes. Sie ist ein Dorado der Edelsteinindustrie und der Schmuckgestaltung mit ihrem Zentrum in Idar-Oberstein. Nur die Schönheit der Landschaft kann mit den edlen Steinen konkurrieren und den Besucher bis zur Nahequelle locken.

Zurück zum Rhein geht’s am besten mit dem Rad. Auf dem Naheradweg ist auf 120 Kilometern Aktiv-Urlaub in einer der schönsten Gegenden Deutschlands angesagt. Bizarre Felsvorsprünge, sagenumwobene Burgen, Wein- und Bäderkultur und viele interessante Sehenswürdigkeiten begleiten Sie auf der Tour. Wer anstatt zum „Vater Rhein“ lieber einen Abstecher zur „Mutter Mosel“ machen möchte, biegt auf dem Naheradweg in Fischbach auf die Nahe-Hunsrück-Mosel-Radroute ab. Über Niederhosenbach, Herrstein, Rhaunen und Morbach führt die perfekt ausgeschilderte Route bis nach Neumagen-Dhron an die Mosel.

Wenn Sie mehr erfahren möchten: http://www.naheland.net

Naheland-Touristik GmbH
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Das Eröffnungsbild zeigt den Rotenfels bei Bad Münster am Stein-Ebernburg.

 

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